THE MOTHER OF HARDENDURO 2022: The ROOF OF AFRICA – Day 2+3 rain for brutal level – big gallery + report!

Crazy race


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Day 2

Nach heftigen Regenfällen über Nacht haben sich die Organisatoren der „Mother of Hardenduro“ dazu entschieden, die Strecken anzupassen, um stark angeschwollene und unpassierbare reißende Gebirgsflüsse zu vermeiden. Je nach Klasse verkürzten sich dadurch die Streckenführungen am zweiten Fahrtag um 50km bis 90km.

Der nun kürzere zweite Fahrtag verlief für die Fahrer der Gold Class nicht ohne Dramatik. Mani Lettenbichler versuchte sich als Erster an einer großen Flussüberquerung, da es keine andere Möglichkeit gab. Folge? Er ersäufte seinen Untersatz und musste zusehen, wie seine Rivalen ihn am Flussufer zurückließen, während er das Wasser aus seinem Motor abließ.

Durch seine selbstbewusste Fahrweise konnte Lettenbichler jedoch zu den Führenden wieder aufschließen, bevor sie die neu gesetzte Ziellinie erreichten. Bei einer der letzten Abfahrten setzte sich Wade Young (Sherco Racing Factory Team) ab, um sich einen leichten Vorteil gegenüber Lettenbichler und Travis Teasdale (ASP Rope Mclarens Racing) zu verschaffen. Beide Rivalen gaben bis zum Schluss alles und kamen mit einem Hupkonzert und einer Vollbremsung über die Ziellinie geschlittert, was zeigt, wie eng das Race über den gesamten zweiten Fahrtag war.

Diese extreme Leistungsdichte hat den Ton für die entscheidende Schluss-Etappe am Sonntag angegeben, bei der drei aktuelle Champions im Enduro-Rennsport gegeneinander antraten, um den ultimativen Sieg zu holen. Der vorläufigen Ergebnisliste zufolge führte der verteidigende Roof-Champion Wade Young, aber da der FIM-Hardenduro-Weltmeister Lettenbichler nur zwei Minuten dahinter lag und nur eine Sekunde vom SA-Extreme-Enduro-Champion Teasdale auf dem dritten Platz trennt, war alles möglich.

Der erste Silver-Class-Fahrer, Austin Stuart (Orange Country KTM), der die Ziellinie überquerte, hatte einen souveränen Vorsprung von etwa 23 Minuten auf den Zweitplatzierten Daniel Schröder (Motorex Alfie Cox KTM) aufgebaut, während Schroders Teamkollege Luke Walker das Podium komplettierte.

„Nachdem ich den Zustand der Flussüberquerungen auf der ursprünglichen Route für heute gesehen hatte, bin ich auf Nummer sicher gegangen und habe in letzter Minute einige Anpassungen vorgenommen“, erklärte Charan Moore, Roof Race Director und Gründer von Live Lesotho. „Wir wollten sicherstellen, dass wir dem Geist des Roof treu bleiben, alle Fahrer schützen und den Fans dennoch die brutale Enduro-Action bieten, die sie erwarten“, fügte er hinzu.

Moore bestätigte weiter, dass der letzte Tag eine kurze, steile Route mit vielen Hindernissen beim Auf- und Abstieg bereit halten wird – also ideal, um von den Fahrern alles zu fordern und klarzustellen, welcher der drei Champions auf dem Podium der Gold-Klasse zum König der Maloti Mountains gekrönt wird.

Day 3

Als Führender in der Gold-Klasse ging der Titelverteidiger Wade Young (Sherco Factory Racing) ins Rennen, überquerte die Ziellinie als Erster und holte seinen siebten Roof-Sieg, um das Ergebnis vorweg zu nehmen. Jedoch war das kein leichter Prozess für ihn, da er den ganzen Weg von Mani Lettenbichler und während eines Teils des Morgens von Travis Teasdale (ASP Rope Mclarens Racing) hart bedrängt wurde, die schlussendlich Zweiter und Dritter wurden.

Bei erneut starkem Nachtregen und angeschwollener Flüsse war eine Routenänderung unausweichlich. Dennoch waren die Bedingungen viel besser als am Vortag und die Fahrer konnten einen flüssigeren Fahrstil an den Tag legen, nachdem die Strecke in der Sonne leicht abtrocknete.

In Wades eigenen Worten wurde es zum Schluss richtig „heiß“ und er versuchte, so reibungslos wie möglich zu fahren, seine Intensität beizubehalten und Fehler zu minimieren, so dass die Verfolger hinter ihm hart pushen und mehr Risiken auf dem unbarmherzigen Gelände eingehen mussten. Bis zur Halbzeit, kurz nach Soldiers Way, hatte er einen Vorsprung von 4:30 Minuten herausgefahren, aber Mani reduzierte bis zum Ende den Vorsprung auf etwas mehr als 2:24 Minuten

Mani war mit seinem Ergebnis zufrieden, da es erst seine zweite Roof war und während er am Morgen noch hart pushte, um bei Wade zu bleiben räumte er ein, dass die Navigation eine Herausforderung für europäische Fahrer wie ihn war, die nicht an das Rennformat des Roof auf GPS-Basis und Strecken mit begrenzter Markierung gewöhnt sind. „Bei so vielen Büschen und so vielen verschiedenen Pfaden war es so wichtig, das Gelände um dich herum zu lesen, und ich habe definitiv viel für das nächste Mal gelernt.“

Auf dem diesjährigen Roof of Africa-Podium stand nicht nur der siebenmalige Gewinner der Mother of Hardenduro, sondern auch der FIM Hardenduro World Champion von 2022 und der SA Extreme Enduro Champion von 2022. Mit sieben Roof-Siegen auf dem Buckel ist Wade nur noch zwei Siege davon entfernt, den Allzeitrekord von Alfie Cox, dessen letzter Sieg 2001 war, zu erreichen.

„Das Wetter am Maloti Mountain stellte uns dieses Jahr vor einige ernsthafte logistische Herausforderungen – noch mehr als sonst“, kommentierte Charan Moore, Roof Race Director. „Wir sind daher besonders stolz darauf, dass wir eine weitere klassische Ausgabe des Roof liefern konnten und dass wir allen eine lohnende Herausforderung hatten, von den weltbesten Enduro-Fahrern bis hin zu den Wochenendkriegern in der Iron Class“, fügte er hinzu.

Wieder einmal waren es die Fahrer der Silberklasse, die den längsten Tag im Sattel waren und hier passierte vielleicht die größte Überraschung. Der über Nacht Führende Austin Stuart (Orange County KTM) sah, wie sein 25-minütiger Vorsprung aufgrund technischer Schwierigkeiten zusammenschrumpfte und damit den Weg für ein Trio junger Durban-Fahrer auf dem Weg zum Podium frei machte.

Luke Walker (Motorex Alfie Cox KTM) und das 16-jährige Wunderkind Thomas Scales (Ride KTM Durban) überholten beide Walkers Teamkollegen Daniel Schröder, wobei Walkers Siegerzeit an den drei Tagen der Roof 9h32:27 betrug.

Der Kampf um den Sieg in der Bronze-Klasse war bis zum Ende hart umkämpft, wobei Tate Ströh auf einer von nur vier Yamahas im Ziel von insgesamt 200 Motorrädern als Sieger hervorging. Sein Vorsprung betrug etwas mehr als 22 Minuten vor Stiaan Potgieter (KTM) und Stefan Tolmay (ebenfalls KTM) auf dem dritten Platz.

In der Zwischenzeit absolvierten die Fahrer der Iron Class die gesamte Route des zweiten Fahrtags, wobei der Gewinner Tom Classen (KTM) war, der von Anfang bis Ende führte. Er wurde auf dem Podium von Pieter Kritzinger als Zweiter und Jack Brotherton als Dritter begleitet.


 

Day 2

After heavy overnight rain, the organisers of the “Mother of Hard Enduro” took the decision to adjust the routes to limit and, where possible, avoid swollen and impassable mountain rivers. Depending on the class, this involved the routes for Day 2 being shortened by between 50km and 90km.

The shorter-than-expected day for the Gold Class riders was not without its share of drama. With no other way around, the first to attempt a major river crossing was Mani Lettenbichler (Red Bull KTM Factory Racing) who succeeded only in drowning his bike, and then had to watch as his rivals left him on the riverbank while he drained the water out of his motor.

However, assertive riding by Lettenbichler saw him catch up to the leading riders before they reached the revised finish line at the DSP. On one of the final downhills, Wade Young (Sherco Racing Factory Team powered by Motul) pulled away to establish a slight advantage over Lettenbichler and Travis Teasdale (ASP Rope Mclarens Racing). These two rivals locked wheels (as well as horns) just as they crossed the line coming into the DSP, to highlight how close the racing was today.

This extreme competitiveness has set the tone for tomorrow’s deciding stage, with three current Champions in Enduro racing going head-to-head for the ultimate prize. According to the provisional results, defending Roof Champion Wade Young holds the lead, but with FIM Hard Enduro World Champion Lettenbichler only two minutes behind and just a single second separating the German rider from SA Extreme Enduro Champion, Teasdale in third, there is everything to ride for tomorrow.

The first Silver Class rider to cross the line, Austin Stuart (Orange Country KTM), has built up a potentially commanding lead of some 23 minutes over second-placed Daniel Schröder (Motorex Alfie Cox KTM), with Schroder’s teammate Luke Walker completing the podium line-up.

Tate Ströh (Yamaha) is the current leader of the pack in the Bronze Class, with Stiaan Potgieter (Husqvarna) 16 minutes behind and Corbin Pape (KTM) a further 7 minutes back.

“Having seen the state of the river crossings on the original route for today, I erred on the side of caution and made some last-minute adjustments to the routes,” explained Charan Moore, Roof Race Director and Founder of Live Lesotho. “We wanted to make sure that we stayed true to the spirit of the Roof, kept all the riders safe, and still gave the fans the Enduro action they’ve come to expect,” he added.

Moore went on to confirm that the final day will be a short, steep route, with plenty of no holds barred ascending and descending – ideal for determining which of the three Champions on the Gold Class podium will be crowned King of the Maloti Mountains. The stage is set for a nail-biting Roof showdown for tomorrow’s final stage.

DAY 2

As the overnight leader in the Gold Class, defending champion Wade Young (Sherco Factory Racing powered by Motul), led from the off today to cross the line in first place and notch up his seventh Roof victory. This was no procession, however, as he was pushed hard the whole way by Mani Lettenbichler (Red Bull KTM Factory Racing) and for some part of the morning, Travis Teasdale (ASP Rope Mclarens Racing), who finished second and third respectively.

With heavy overnight rain once again necessitating a change of route due to swollen rivers, conditions on the whole were much better than the previous day, with riders able to adopt a more flowing style as the route dried out slightly in the sunshine.

In Wade’s own words, he went out ‘hot’ and tried to ride as smoothly as possible, maintaining his intensity and minimising mistakes so that the riders in pursuit would have to push hard, and take more chances on the unforgiving terrain. By halfway, just after Soldiers Way, he had pulled a 4:30 minute lead but Mani clawed some of that back to just over 2:24 minutes by the finish.

Mani was happy with his result, being only his 2nd Roof, and while he pushed hard in the morning to stay with Wade, he conceded that navigation was a challenge for European riders like him who are not used to the Roof’s race format of pure GPS routes with limited marking. ‘With so many bushes and so many different paths to choose from, reading the terrain around you becomes so important and I’ve definitely learnt a lot for next time.”

This year’s Roof of Africa podium featured not only the 7-time winner of the Mother of Hard Enduro, but the 2022 FIM Hard Enduro World Champion and 2022 SA Extreme Enduro Champion. With seven Roof wins under his belt, Wade is now just two wins away from equalling the all-time record held by Alfie Cox, whose last victory came in 2001.

“The Maloti Mountain weather presented us with some serious logistical challenges this year – even more so than usual,” commented Charan Moore, Roof Race Director and Founder of Live Lesotho. “We’re therefore especially proud that we were able to deliver another classic edition of the Roof, and that we could provide a rewarding challenge for everyone from the world’s top Enduro riders to the weekend warriors in the Iron Class,” he added.

Once again, it was the riders in the Silver Class who had the longest day in the saddle, and this is where perhaps the greatest upset happened. Overnight leader Austin Stuart (Orange County KTM) saw his 25-minute lead whittled away due to technical difficulties, leaving the way open for a trio of young Durban riders to occupy the podium.

Luke Walker (Motorex Alfie Cox KTM)  and 16-year-old prodigy Thomas Scales (Ride KTM Durban) both passed Walker’s teammate Daniel Schröder, with Walker’s winning time being 9h32:27 across the three days of the Roof.

The battle for the Bronze Class honours was hard-fought to the end, with Tate Ströh ultimately emerging victorious on one of just four Yamahas in the finishing field of 200 bikes. His winning margin was just over 22 minutes from Stiaan Potgieter (KTM), and Stefan Tolmay (also KTM) in third.

Meanwhile, riders in the Iron Class completed the full route for Day 2 with the winner being Tom Classen (KTM) who led from start to finish. He was joined on the podium by Pieter Kritzinger in second and Jack Brotherton in third, both also on KTM bikes.

Quelle / Source: Roof of Africa