640 Kilometer, davon 420 als Sonderprüfung mit Überraschungssieger in der Kategorie CARS. Vor dem Ruhetag und den kommenden 2000 Kilometern Speziale in der zweiten Wochen galt es noch satte 620 Kilometer zu absolvieren.

BIKES

Pal Anders Ullevalseter musste sich nach seinem gestrigen Sieg als erster auf der Strecke beweisen. Alessandro Botturi holte Pal Anders natürlich ein, denn er konnte etwa entspannter an die Sache herangehen, da sein KTM-Konkurrent aus Norwegen eine für ihn lesbare Spur legte, was die Navigation erheblich vereinfachte. So fuhr man die letzten 400 Kilometer gemeinsam, was den Etappensieg für Botturi mit einem Vorsprung von 1’23“ auf Ullevalseter bedeutet. Überhaupt gingen heute viele Biker auf Nummer sicher und bewegten sich meist in kleineren Gruppen, da die Navigation wieder der Schlüssel zum Erfolg war und die stellte sich heute als enorm knifflig heraus. Dritter wurde Benko und vierter Agazzi auf seiner Honda. Der Italiener Domenico Cippollone machte es heute besonders gut und belohnte sich mit dem 6. Platz. Der Spanier Jose Campdera Lozano belegte den 7. Platz und den Etappensieg in der MALLE-MOTO-KATEGORIE. Diese Kategorie lässt keinerlei Hilfe von außen zu, das bedeutet, der Fahrer kümmert sich zu 100 Prozent um Bike und Rennen selbst. Derzeit wird diese Kategorie von dem Franzosen Stéphane Hamard auf seiner Husqvarna angeführt.

CARS

Heute schaffte es die Nummer 211 nicht zu einem erneuten Etappensieg. Diesen holten sich die Russen Sergey und Aleksandr Kuprianov auf ihrem Optimus MD Buggy, was das gleich Fahrzeug ist, mit dem auch die Dauersieger Laure/Crespo (211) unterwegs sind. Interessant dürfte daran sein, dass die Russen bislang immer in der LKW-Klasse zuletzt mit einem gasbetriebenen Kamaz unterwegs waren und erstmalig bei den Autos angetreten sind – mit Erfolg. Das schnellste SxS lag 46 Minuten hinter den beiden Russen.

TRUCKS

Die potugiesische Rallye-Amazone Elisabete Jacinto ließ es mit ihrem MAN-Truck erneut krachen – trotz anfänglicher Probleme mit dem Ladeluftkühler – und holte sich den eindeutigen Sieg vor Igor Bouwens auf IVECO, der mit einem problematischen Turbo zu kämpfen hatte. Der Tscheche Tomas Tomecek auf Tatra, der ja bekanntlich völlig allein im Fahrerhaus sitzt und in der Ironman-Klasse unterwegs ist, musste heute mit einem Kupplungsschaden aufgeben und wurde vom Lumpensammler ins Camp gebracht.

Am Sonntag heißt es Wunden lecken, den freien Tag genießen und das Material wieder auf Vordermann bringen. Denn dann geht’s in die Mauretanische Wüste!


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Bilder: Africe Eco Race

Weitere Impressionen…

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