Die 3. und 4. Etappe der Dakar 2019 würfelt das komplette Klassement durcheinander. Nichts war wie es schien und viele der Teilnehmer mussten vorzeitig die Rallye beenden. Der Amerikaner Ricky Brabec (HONDA) ist derzeit der absolute Star in der Bike-Wertung. Bei den Quads setzt sich Nicolas Cavigliasso (YAMAHA) an die erste Stelle. Bei den Autos macht sich Nasser Al-Attiyah auf Toyota an die Spitze hinter Stephane Peterhansel auf seinem Mini Buggy. In der SxS-Kategorie steht Sergei Kariakin (CanAm) an der Spitze. Die großen Dickschiffe werden von Kamaz-Pilot Nikolaev angeführt.

 

OVERALL-WERTUNG BIKES

Microsoft Word - Dakar OVERALL-WERTUNG nach der 4. Etappe 2019 - BIKES.docx

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OVERALL-WERTUNG QUADS

OFFROADCRACKS©Dakar OVERALL-WERTUNG nach der 4. Etappe 2019 - QUADS

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OVERALL-WERTUNG CARS

OFFROADCRACKS©Dakar OVERALL-WERTUNG nach der 4. Etappe 2019 -CARS

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OVERALL-WERTUNG SxS

OFFROADCRACKS©Dakar OVERALL-WERTUNG nach der 4. Etappe 2019 -SxS

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OVERALL-WERTUNG TRUCKS

OFFROADCRACKS©Dakar OVERALL-WERTUNG nach der 4. Etappe 2019 - TRUCKS

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Herausstechende Fahrer

1. Matthias Walkner (KTM/AUT) mit einem Sturz zum Hinken verurteilt. Dennoch ist er unter den Top Ten (Gesamtrang 7).
2. Ricky Brabec (HONDA/USA) stürmt im amerikanischen Stil an die Spitze – keine Taktik einfach Vollgas, aber mit Hirn!
3. Adrien van Beveren (Yamaha/FRA) untermauert seinen fünften Platz und ist mehr als zufrieden.
3. Der zweimalige Rallye-Weltmeister Quantanilla (Husqvarna/ARG) liegt auf Gesamtrang zwei und hat noch alle Chancen.
4. Die schnellste Frau im Feld war mal wieder die Spanierin Laia Sainz (ESP) auf KTM mit einem 20. Platz – es geht vorwärts im Klassement.
5. Lorenzo Santolino (ESP) vom Sherco TVS Rallye Factory Team zeigt erneut sein Können und wird als bester Rookie auf Gesamtrang 13 gewertet
6. Sebastian Bühler (Germany/Duisburg) begeistert mit Gesamtrang 33.
7. Robby Gordon ist leider draußen, was ebenso für Barreda (Honda) gilt. Ersterer hat sich das Differentialgehäuse und Teile am Motorgehäuse derart beschädigt, dass er nicht mehr rechtzeitig ins Camp kam. Barreda stürzte in eine Schlucht und kam nach mehreren Stunden und verzweifelter Versuche nicht mehr heraus.

Hier ein Post von Robby Gordon, dessen SxS für die Auto-Klasse auf 130km/h von der A.S.O limitiert wurde, womit er natürlich keine Chance hat. Hintergründe: Zu leicht, dadurch zu schnell und doch zu gefährlich für die Platzhirsche mit ordentlich Sponsorgeldern, die schon seit Jahren dabei sind? Solche Vermutungen gab es schon vermehrt…ma denke nur an die Negativ-Erfahrung von Hans Stacey 2017 im Truck-Segment!

8. Carlos Sainz (Mini-Buggy) wird zum Wasserträger für seine Team-Mitglieder, da er sich drei Meter neben der Ideallinie befand und die Radaufhängung an seinem Buggy auf Grund mangelnder Streckenbeschreibung im Roadbook verbog, so dass er zu viel Zeit verlor.
9. De Villiers (Toyota) hatte wegen Felsenkontakt seine Unterbodenschutz zerstört und den Ölfilter beschädigt, so dass Motoröl verloren ging und kein Öldruck mehr vorhanden war – das Aus für den Sieg!
10. Loeb (Ex-Peugeot Buggy) festigt als Privatier seinen 6. Gesamtrang, trotz verdächtiger Motorgeräusche am Vortag.
11. DeRooy (IVECO) hat erneut Probleme und kam mit 35 Minuten und verbogener Spurstange ins Ziel.
12. KAMAZ überall: 1., 2. und 3. Platz in der Gesamtwertung, erst dann folgt der Tscheche Martin Macik auf seinem Liaz. De Rooy belegt den 5. Platz.
13. MAZ-Trucks bleibt seiner Favoriten-Rolle fern und kämpft nicht nur fahrerisch, sondern auch emotional.

MARATHON-ETAPPE

Bedeutet alle Fahrer müssen ohne Team für Reparaturen auskommen. Untereinander darf sich geholfen werden. Das gilt sowohl für die 4. als auch 5. Etappe. Deswegen setzte man bei den Bikern auf besonders harte Reifen!

„Dass auch dieses Jahr das Roadbook nicht perfekt war, dürften die zahlreichen Abstürze, Ausfälle und Diskussionen sowie zahlreichen Einsprüche bei der A.S.O belegen. Teilweise fehlten derart wichtige Informationen, so dass es in besonderen Abschnitte lebensgefährlich wurde!“ – laut diverser Aussagen der Teilnehmer.

Gestartete Fahreranzahl   –––   Noch aktive Fahrer

BIKES: 135 zu 116 – 19 nicht mehr in der Gesamwertung

QUADS: 26 zu 19 – 7 nicht mehr in der Gesamtwertung

CARS: 96 zu 60 – 36 nicht mehr in der Gesamtwertung

SxS: 30 zu 15 – 15 nicht mehr in der Gesamtwertung

TRUCKS: 33 zu 20 – 13 nicht mehr in der Gesamtwertung

 

Heute wird die 5. Etappe mit 776 Kilometern zurückgelegt. Gefolgt von Etappe 6 mit 838 Kilometern und anschließendem Ruhetag!

Bilder/Videos: Dakar, A.S.O, Yamaha, Honda, KTM, Husqvarna, Mini, Robby Gordon, MAZ, DeRooy, Kamaz, BigShock

Dakar Rally 2019 STAGE 4 Arequipa – Tacna First Marathon DAY 4


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Epic Story by Motul – Stage 4 – Dakar 2019


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Dakar Heroes – Stage 4 (Arequipa / Tacna) – Dakar 2019


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Der legendäre DeRooy-Daf war schneller als die damaligen Peugeot-Werksrenner und wurde auf Grund eines schweren Unfalls verboten. Die LKW-Klasse wurde in der Folge stark beschnitten.
Allerdings sind wir heute wieder bei 1000 PS angelangt – nur die Höchstgeschwindigkeit ist limitiert.